
Dana Vowinckel | Suhrkamp
Anton und Alma lernen sich während eines Auslandsemesters in Frankreich kennen. Beide studieren Literatur und Geschichte, nur die Hauptfächer sind anders gewichtet; wenige Jahre treffen sie sich im heimatlichen Berlin wieder, wo die Liebesgeschichte beginnt. Ihre familiären Hintergründe sind völlig verschieden, aber für das junge Paar nicht unüberbrückbar. Antons Eltern sind Akademiker, Almas Stiefvater, ihre Mutter und Halbschwester leben ein kleinbürgerliches, gutdeutsches Leben. Ausschlaggebend ist aber, dass Anton Jude ist und es in Almas Familie eventuell NS-Verbrecher gegeben hat.
Entstanden ist eine überzeugende und berührende Liebesgeschichte mit treffenden Milieuschilderungen vor den aktuellen Kriegsgräueln im Nahen Osten und aufkeimendem Antisemitismus in unserer Gesellschaft – zu Recht stand der Roman auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis.