Buchtipp

Botanik des Wahnsinns

Leon Engler | Dumont

Der angehende Psychotherapeut Leon Engler beschreibt in seinem ersten Roman die Geschichte von getrenntlebenden Eltern eines erwachsenen Sohnes, die an einer bipolaren Störung leiden – es ist weitgehend seine eigene Familiengeschichte. Der Ich-Erzähler möchte seine Eltern unterstützen, diese brechen jedoch jeglichen Kontakt ab.

Eine gnadenlose Leistungsgesellschaft erzeugt schnell einmal Gefühle von Überforderung, damit einhergehende Hoffnungslosigkeit und Isolation sind heute ein bekanntes Phänomen und machen das Lebensgefühl vieler Menschen aus. Wieviel dies mit der eigenen Erziehung, der Familiengeschichte zu tun hat und wie weit man sich davon emanzipieren kann, versucht der junge Autor auf eine spannende Art zu erklären.

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