
Kathryn Stockett | Btb
Meg kommt mir neun Jahren in ein Waisenhaus in Mississippi, nachdem ihre alleinerziehende Mutter verschwunden ist. Es sind die Dreissigerjahre im Süden der USA, der von Wirtschaftskrise, Rassismus, Frömmelei und rückständigen Gesellschaftsbildern gebeutelt ist.
Die witzige Ich-Erzählerin Meg lässt sich im Waisenhaus von all den Widrigkeiten ihres Alltags nicht unterkriegen; und als sie vom Plantagenbesitzer Tom, einem Verfechter für eine freie Gesellschaft ohne Rassismus, adoptiert wird, findet Meg nicht nur den Weg aus der Armut, sondern auch einen Verbündeten. Birdie, eine junge und unverheiratete Frau, und deshalb schon suspekt im Ort, wird zu einer weiteren Bezugsperson, die zudem der Mutter von Meg Unterstützung und ein Dach über dem Kopf gewähren wird.
Ein mitreissender Schmöcker, der uns ein Stück unerschrockenes Amerika zeigt, an das wir uns gerne erinnern.