
Evie Wyld / Rowohlt, 2021
„Die Welt ist voller Gewalt, der wir uns stellen müssen“ – es ist die Gewalt an Frauen, von der hier die Rede ist. Der atmosphärisch dichte Roman von Evie Wyld spielt auf drei Zeitebenen : um 1700, nach dem 2. Weltkrieg und in der Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen, die sich gegen männliche Gewalt wehren müssen: die junge Sarah fällt einer mittelalterlichen Weltanschauung zum Opfer und geistert fortan durch ein Haus an der schottischen Küste, das später von Ruth und Valerie bewohnt wird. Ganz in der Tradition englischer Schauerromane verfasst, ist es ein aufrüttelndes Buch voller unvergesslicher Stimmungsbilder.