Buchtipp

Das Schwarz an den Händen meines Vaters

Lena Schätte | S. Fischer

Das Schwarz an seinen Händen verliert der Vater, als er von der Werkhalle ins Büro versetzt wird. Grund für die Änderung seiner Arbeit war die Sorge der Betriebsleitung, dass er sich wegen seines Alkoholkonsums verletzen könnte.

Auch Motte, seine Tochter und Erzählerin verfällt bereits als junge Frau dem Alkohol. Über den Durst zu trinken ist in ihren Kreisen den Männern vorbehalten, bei Frauen ist das was anderes. Als der Vater an Krebs erkrankt, sucht Motte nochmals seine Nähe und versucht, sich von ihrer Sucht zu befreien.

Eine Kindheitsgeschichte aus dem Ruhrpott, mit grosser Kraft geschrieben.

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