
Jean-Baptiste Andrea | Luchterhand
1986 liegt ein Mönch in einem piemontesischen Kloster im Sterben und erinnert sich an sein bewegtes Leben, das das 20. Jahrhundert umspannt. Von seinem Onkel zum Bildhauer ausgebildet, geht der jungen Michelangelo (!) Vitalini nach Florenz und trifft dort die Liebe seines Lebens, die emanzipierte Viola Orsini, die gegen ihre grossbürgerliche Herkunft rebelliert. Zusammen erleben sie den aufkeimenden Faschismus in Italien, die beiden Weltkriege und verlieren sich auch immer wieder im Strudel der Ereignisse.
Historisch fundiert und mit einer bewegenden Geschichte garantiert der französische Autor eine unterhaltsame Lektüre.