
Cho Nam-Joo | Kiepenheuer &Witschag
Da fragt man sich unwillkürlich: Wo ist das denn?
In einem der ärmsten Viertel Seouls, dem sogenannten Mondviertel. Hier lebt die Hauptfigur Mani, sie ist Mitte 30 und nicht verheiratet. Das ist in Korea eine Schande. Sie lebt bei ihren Eltern und hat ihren Job verloren. Sie hat aber Träume und hofft auf eine bessere Zukunft.
Es ist ein stiller, literarischer Roman, der in der poetischen Sprache seine Kraft entfaltet. Leser:innen lernen ein Südkorea abseits des bekannten Fortschritts kennen. Erkenntnisreich.