Buchtipp

Hazel Prior / Goldmann, 2021

„Ein herzerwärmender Roman über das Leben, die Liebe und die Rettung der Pinguine“ und ein wunderbar versöhnliches Buch: Veronica McCreedy, 86 Jahre alt und rüstig lebt alleine an der schottischen Küste. Ein Film über die bedrohten Pinguine veranlasst sie zu einer Reise in die Antarktis und ihren Beitrag innerhalb eines Forscherteams zu leisten. Vergnüglich und lebensbejahend.

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Willy Vlautin / Berlin Verlag, 2021

Auch spannend, aber in einer anderen, düsteren Welt. Lynette träumt in Portland, Oregon vom sozialen Aufstieg für ihre Familie : das sind ihr Bruder und ihre Mutter. Als die Mutter leichtfertig ihrer aller Existenz aufs Spiel setzt, um sich einen Autokauf zu finanzieren, versucht Lynette das fehlende Geld aufzutreiben. In einer einzigen Nacht begleiten wir sie im Milieu einer verschlagenen Halbwelt – einmal mehr führt Willy Vlautin der amerikanischen Gesellschaft ihr Scheitern vor Augen.

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Peter Weingartner / edition 8, 2021

Anselm Anderhub, ein Maigret aus dem Luzernischen braucht in seinem dritten Fall einmal mehr viel Fingerspitzengefühl. In einem anonymen Brief wird er auf seltsame Umstände im Todesfall von Paula Bühler, einer betagten Erbtante hingewiesen. Sein Instinkt ist geweckt und als ein Vogelkundler im Wauwiler Moos eine Leiche entdeckt, sind die Ermittlungen offiziell. Eine Entdeckung unter den Schweizer Krimis!

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Ute Mank / Dtv, 2021

Auch ein Bauernhof, hier in Deutschland, wo drei Generationen Frauen die Zukunft eines Hofs bestimmen: Für Lisbeth, die Grossmutter ist er ihre Heimat schlechthin – ein anderes Leben kann sie sich nicht vorstellen. Ihre Schwiegertochter braucht neben der Mithilfe auf dem Hof noch einen anderen Arbeitsalltag und ihre Tochter Joanna hat ganz andere Pläne, für die erstaunlicherweise die alte Lisbeth am meisten Verständnis aufbringt.

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Sebastian Barry / Steidl, 2021

Ein Bauernhof in Irland: Dort hat die vom Leben gebeutelte Annie Dunne bei ihrer Cousine Sarah ein Zuhause gefunden. Sie selbst sagt von sich „Ich bin ein einsames Nichts“ – ihre spröde Art ist gemacht für das harte Leben auf dem Land, wo ihr die Gesellschaft von Hühnern und Kälbern lieber ist als die von Menschen. An den alljährlichen Ferienbesuch der beiden Kinder ihres Neffen hat sie sich mittlerweile gewöhnt, in diesem schicksalsträchtigen Sommer ist jedoch alles anders und Annies Menschenkenntnis wird gefordert und geschult.

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Edgar Selge / Rowohlt, 2021

Der Charakterdarsteller Edgar Selge erzählt von seiner Kindheit in den 60-er Jahren mit leisem Witz, berührend und klug – so wie man ihn aus Film- und Theaterproduktionen kennt. Ein persönliches und präzises Buch über das Deutschland der Nachkriegszeit aus kindlicher Sicht.

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